<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?mso-infoPathSolution PIVersion="1.0.0.0" href="../../../infopathTemplates\_template_typ_inhaltReiter_01_de.xsn" solutionVersion="1.0.0.66" productVersion="11.0.8233" ?><?mso-application progid="InfoPath.Document"?><item classification="no" title="Geschichte des Devisenhandels" ident="item_2_010_010_de" label="inhaltReiter_01" xml:lang="de-ch"><layout heightReiter="16" heightBackground="320"></layout><presentation><audio></audio><subtitel></subtitel><bereich1><text containsLinks="no"></text><image width="" height=""/></bereich1><anweisung>Informieren Sie sich über die Entwicklungen in den verschiedenen Phasen, indem Sie auf die Reiter klicken.</anweisung><bereich2><reiter id="1" title="" tab_title="Bis 1914"><toptext containsLinks="no"></toptext><bereich_links><titel></titel><toptext containsLinks="no"></toptext><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext><image width="200" height=""/><images><image width="" height=""><imagesmall width="180" height="105" hasZoom="no">2_010_010a.jpg</imagesmall><captionsmall></captionsmall><imagelarge width="" height=""></imagelarge><captionlarge></captionlarge></image></images></bereich_links><bereich_rechts><titel></titel><toptext containsLinks="no">Währungsdeckung bedeutet, dass die Summe der Geldnoten und Münzen, die in einem Land im Umlauf sind, durch Edelmetalle oder Fremdwährungsbestände gedeckt sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Preiszerfall von Silber war wohl einer der Gründe, dass die meisten Industriestaaten zwischen 1817 und 1900 den Goldstandard einführten. Das bedeutete, dass die Währungen nicht mehr durch Silber-, sondern durch Goldbestände gedeckt wurden. </toptext><bottomtext containsLinks="yes"></bottomtext><image width="170" height=""/></bereich_rechts><bottomtext containsLinks="yes">Jedes Land verpflichtete sich, nicht mehr Geld in Umlauf zu bringen, als es durch seine Goldreserven decken konnte. Der Goldkurs war somit fix und konnte nicht verändert werden. Wenn beispielsweise die Goldreserven von England doppelt so hoch waren wie die Frankreichs, so war das Britische Pfund ebenfalls doppelt so viel wert wie der Französische Franc.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zudem mussten die Zentralbanken Noten oder ##[1]Scheidemünzen## auf Verlangen sofort in Goldmünzen umtauschen.</bottomtext></reiter><reiter id="2" title="" tab_title="1914 - 1944"><toptext containsLinks="no"></toptext><bereich_links><titel></titel><toptext containsLinks="no"></toptext><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext><image width="200" height=""/><images><image width="" height=""><imagesmall width="180" height="135" hasZoom="no">2_010_010b.jpg</imagesmall><captionsmall></captionsmall><imagelarge width="" height=""></imagelarge><captionlarge></captionlarge></image></images></bereich_links><bereich_rechts><titel></titel><toptext containsLinks="no">Als der Erste Weltkrieg 1914 ausbrach, stieg der Geldbedarf der kriegführen- den Nationen massiv an. Um den Krieg zu finanzieren, wurden riesige Geld- beträge benötigt. Dies führte dazu, dass viele Länder immer schneller neues Geld in Umlauf brachten, ohne über die entsprechenden Goldreserven zu verfügen. Somit verwässerten sie den Goldstandard oder hoben ihn ganz auf. </toptext><bottomtext containsLinks="yes">Die grossen ##[2]Inflationen## und Krisen in den Zwanziger Jahren sind zum grossen &lt;br&gt;Teil auch auf die fehlenden Golddeckungen zurückzuführen. Auch während des Zweiten Weltkrieges war der Geldbedarf so enorm, dass der Goldstandard von den meisten Ländern, falls überhaupt wieder eingeführt, aufgehoben wurde. </bottomtext><image width="170" height=""/></bereich_rechts><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext></reiter><reiter id="3" title="" tab_title="1944 - 1973"><toptext containsLinks="no"></toptext><bereich_links><titel></titel><toptext containsLinks="no"></toptext><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext><image width="200" height=""/><images><image width="" height=""><imagesmall width="180" height="135" hasZoom="no">2_010_010c.jpg</imagesmall><captionsmall></captionsmall><imagelarge width="" height=""></imagelarge><captionlarge></captionlarge></image></images></bereich_links><bereich_rechts><titel></titel><toptext containsLinks="no">1944, vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, trafen sich die westlichen Alliierten zur Konferenz von Bretton Woods. Ergebnis dieses Treffens waren die Gründungen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds IWF sowie die Einführung eines neuen Währungssystems. </toptext><bottomtext containsLinks="no">Im Bretton Woods-System wurde der US Dollar zur Leitwährung. Die teilnehmenden Länder konnten ihre Währungen zu einem fixen Kurs in USD tauschen, und der Dollar war mit einem fixen Kurs an den Goldpreis gekoppelt. Dieses System baute stark auf die Stabilität des USD.</bottomtext><image width="170" height=""/></bereich_rechts><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext></reiter><reiter id="4" title="" tab_title="Seit 1973"><toptext containsLinks="no"></toptext><bereich_links><titel></titel><toptext containsLinks="no"></toptext><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext><image width="200" height=""/><images><image width="" height=""><imagesmall width="180" height="115" hasZoom="no">2_010_010d.jpg</imagesmall><captionsmall></captionsmall><imagelarge width="" height=""></imagelarge><captionlarge></captionlarge></image></images></bereich_links><bereich_rechts><titel></titel><toptext containsLinks="yes">Aufgrund des Engagements der USA im Vietnamkrieg und des gleichzeitigen, massiven Aussenhandelsdefizits wurde die Stabilität des USD in Frage gestellt. Als die US-Regierung ##[3]zahlungsunfähig## wurde, kündigte Präsident Nixon die Verpflichtung, Dollar in Gold einzulösen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;1973 wurde das Bretton Woods-System ganz beendet, und man beschloss, den Markt über die Kurse der Währungen entscheiden zu lassen. Dies war die eigentliche Geburtsstunde des Devisenhandels, wie wir ihn heute kennen.</toptext><bottomtext containsLinks="no"></bottomtext><image width="170" height=""/><images><image width="" height=""><imagesmall width="" height="" hasZoom="no"></imagesmall><captionsmall></captionsmall><imagelarge width="" height=""></imagelarge><captionlarge></captionlarge></image></images></bereich_rechts><bottomtext containsLinks="no">Durch die Verbreitung des Internets und des Euros wuchs der Devisenhandel nochmals extrem. Betrug das tägliche Handelsvolumen Mitte der Achtzigerjahre noch etwa 70 Milliarden USD, ist es heute auf bis zu 3.1 Billionen USD angestiegen.</bottomtext></reiter></bereich2><bereich4>
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								</bereich4><textlinks><link label="info" id="1"><linktext>klicken hier</linktext><url></url><info_titel>Scheidemünzen</info_titel><info_text>Man unterscheidet zwischen Kurantmünzen und Scheidemünzen.&lt;br&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Kurantmünzen&lt;/b&gt;: Der Wert entspricht dem Metallwert, aus dem die Münze hergestellt wurde. Dies waren früher Kupfer, Silber, Gold oder auch Platinmetalle. Kurantmünzen zählt man zum Warengeld.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Scheidemünzen&lt;/b&gt;: Der Metallwert ist geringer als der gesetzliche Wert. Scheidemünzen zählt man zum Kreditgeld.&lt;/li&gt;</info_text><medium_width></medium_width><medium_height></medium_height></link><link label="info" id="2"><linktext>klicken hier</linktext><url></url><info_titel>Inflation</info_titel><info_text>Inflation bedeutet einen andauernden, starken Anstieg des Preisniveaus. Grund dafür ist eine starke Zunahme der Geldmenge, die einen Wertverlust der Währung und somit einen weiteren Teuerungsschub zur Folge hat.</info_text><medium_width></medium_width><medium_height></medium_height></link><link label="info" id="3"><linktext>klicken hier</linktext><url></url><info_titel>Zahlungsunfähigkeit der USA</info_titel><info_text>Als die USA begannen, den Vietnamkrieg durch Erhöhung der Geldmenge zu finanzieren, wurde die Welt mit US-Dollars überschwemmt. In der Folge war die Bindung des Dollars an das Gold und die damit verbundene Goldeinlösegarantie der USA nicht mehr zu halten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Als die britische Regierung im November 1967 eine Abwertung des Pfund, der damals wichtigsten Reservewährung nach dem Dollar, um 14 Prozent beschloss, explodierte an der Londoner Börse die Nachfrage nach Gold.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im März 1968 beschloss die US-Regierung, der Einlösepflicht zum Festpreis von 35 Dollar pro Feinunze Gold nur noch gegenüber Zentralbanken nachzukommen. Als Frankreich 1969 seine Dollarreserven in Gold einlösen wollte, waren die USA international zahlungsunfähig, da die Goldreserven nicht einmal ausreichten, um die Forderungen eines einzigen Mitgliedslandes zu erfüllen.</info_text><medium_width></medium_width><medium_height></medium_height></link></textlinks></presentation></item>